Unser Glückstag: Freitag, der 13te!
Der Tag, den viele als Unglückstag fürchten, wird nun von Asphalt adoptiert und zum Glückstag ernannt. Es ist ab jetzt der „Tag der Straßenzeitung“ in Hannover. Wann immer im Jahr ein Freitag auf den 13. fällt, macht Asphalt mit Aktionen und Veranstaltungen auf die Lage der Bedürftigen aufmerksam. Almut Maldfeld: „Ziel unseres Projektes ist es, unseren Verkäufern zu mehr Stabilität, Teilhabe und Glück zu verhelfen.“ Darum schon mal vormerken: Freitag, den 13ten gibt es im Januar, April und im Juni 2012. Lassen Sie sich überraschen, was Asphalt daraus macht!

Am Freitag, den 13.04.2012 erwartet Sie ein Asphalt-Abend voller Spannung mit Krimilesung und Musik.
An diesem Abend liest Lars Kutschke aus Hannover Auszüge aus seinem Kriminalroman "Zugesehen
haben Kühe":
Ein ereignisreiches Fest im kleinen Dorf Reden bei Hannover. Ein junges Mädchen verschwindet und wird später tot aufgefunden. Ein Unfall? Um das herauszufinden, muss
Tomke Mattes, Privatdedektiv aus Hannover-Linden manches Dorfgeheimnis lüften und trifft dabei auf eine Wand von Misstrauen...
Musikalisch wird die Lesung begleitet von dem Ensemble str8voices:
Geballte A-cappella-Energie aus acht Kehlen. Die ausgebildeten Sängerinnen und Sänger begeistern witzig und charmant mit einem abwechslungsreichen Gesangsprogramm. Zu hören sind jazzige und klassische Stücke sowie eigene Arrangements.
Seien Sie gespannt, wir freuen uns auf Sie! Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
Freitag, der 13. Januar 2012: Toller Abend mit Schauspieler Ernst-Erich Buder.
In seiner unvergleichlichen Art rezitierte, interpretierte, intonierte und dramatisierte er Heiteres und Ernstes aus Klassikern von Heinz Erhardt, Erich Kästner, Wilhelm Busch, Joachim Ringelnatz, Kurt Tucholski und Christian Morgenstern. Voll war sie, die Apostelkirche in Hannover. Hier ein leises Kichern, da ein herzhaftes Lachen - das Publikum war restlos begeistert! Schauen Sie selbst:

Seit 50 Jahren steht Buder auf der Bühne. Er spielte Shakespeare, Molière, Goldoni. Unvergessen ist auch sein Einsatz als Sänger in Programmen von Franz Wittenbrink und seine Rollen in Film und Fernsehen. Sein Publikum erfreute er lange Zeit als Ensemble-Mitglied des Staatstheaters Hannover.
Freitag, der 13.05.2011: Eröffnungsfeier der neuen Asphalt-Vertriebsräume
Zur Eröffnung kamen Freunde, Förderer, Verkäufer und Macher des Straßenmagazins zusammen.
Asphalt hat gefeiert. Und viele feierten mit. Gutes Wetter, gute Laune, gute Musik und gute Reden: Die Eröffnung der großen, hellen und ebenerdigen neuen Vertriebsräume in der Calenberger Straße war ein voller Erfolg. Für Bürgermeister Bernd Strauch, sichtlich angetan vom neuen Asphalt-Laden, war die Sache glasklar: „Wer ordentliche Arbeit macht, braucht ordentliche Arbeitsplätze." Dass diese nun möglich geworden sind, verdanke Asphalt einer Reihe von Spendern und Stiftungen. „Gut, dass es Menschen gibt, die eine Vorstellung davon haben was es bedeutet ohne Wohnung und ohne Perspektive zu sein", lobte er vor rund 100 Gästen die vielen Unterstützer des Projektes. Dies sei, so Bezirksbürgermeister Michael Sandow (SPD) ergänzend „mittlerweile ein Markenzeichen von Hannover". Er dankte „all denen, die die harte Arbeit auf der Straße machen, um Nachrichten und Geschichten zu bringen, die in den großen Zeitungen nicht stehen." Asphalt stelle die Forderung nach mehr sozialer Gerechtigkeit auf „sehr sympathische und nachdrückliche Weise".
Damit dass auch in Zukunft, beinahe 17 Jahre nach der Gründung von Asphalt, funktioniere, „investieren wir zu einer Zeit, in der überall und gerade in der Diakonie gespart werden muss. Wir glauben, dass ist der richtige Ansatz", betonte Asphalt-Herausgeber Walter Lampe. Denn damit könnten noch mehr arme Menschen angesprochen und die bisherigen Verkäufer besser betreut werden. Der Vertrieb habe eine wichtige „Scharnierfunktion" für den Kontakt von Armen mit karitativ und sozial Interessierten in und um Hannover. Die Verbindung vor Ort stellte während des Festes das große Gewinnspiel her. Alle machten mit. Gewinne gab's von den neuen Nachbarn, den wohlmeinenden Kaufleuten aus der Calenberger Straße.
Volker Macke, Fotos: S. Mirkovic und K.Powser






















