Aktuelle Ausgabe

Im Oktober wird es unbequem – zumindest ein bisschen. Denn unsere neue Ausgabe heißt „Rollenbruch“ und schaut auf die Rollen, Erwartungen und Schubladen, in die Menschen gesteckt werden.

Wann ist ein Mann ein Mann?
Was bedeutet Männlichkeit im Alltag? Sozialarbeiter Yannick Sowa arbeitet mit Männern zu Geschlechterrollen und bringt sie dazu, genauer hinzuschauen: auf Gefühle, Verantwortung, das eigene Verhalten und die Frage, wie wir miteinander umgehen. Ein Gespräch darüber, dass Veränderung manchmal damit beginnt, Kritik auszuhalten.

Feminismus nervt. Zum Glück.
Gleichberechtigung darf unbequem sein – und muss es manchmal sogar. Wir schauen auf Vorstellungen von Weiblichkeit und Schönheit und auf feministische Debatten, die nicht immer angenehm sind. Denn wer bestimmt eigentlich, wie Frauen sein, aussehen oder leben sollen? Und warum werden Forderungen nach Gleichberechtigung noch immer als Zumutung empfunden?

Weltweite Bewegung: soziale Straßenzeitung
Asphalt ist Teil einer weltweiten Bewegung. Straßenzeitungen gibt es in vielen Ländern und sie geben Menschen, die von Armut oder Wohnungslosigkeit betroffen sind, eine Stimme und eine Möglichkeit, selbst Geld zu verdienen. Wir schauen darauf, wie sich die Bewegung international vernetzt und warum es darauf ankommt, welche Geschichten über Armut und Wohnungslosigkeit erzählt werden.

Außerdem geht es in dieser Ausgabe um weitere Formen von Rollenbildern, Geschlechterklischees und gesellschaftlichen Erwartungen. Wir fragen, was passiert, wenn Menschen aus den ihnen zugeschriebenen Rollen ausbrechen und ob wir wirklich so frei von Schubladen sind, wie wir manchmal denken.

Und natürlich gibt es auch wieder unsere Kulturtipps, Buchtipps, das Rätsel und die Kolumne.

Das Asphalt Magazin erhalten Sie für 3,40 Euro bei unseren rund 240 Verkäuferinnen und Verkäufern auf der Straße und auf den Plätzen.

Wir Stehen

Wir stehen für Sie vor Läden, Kirchen, Märkte und in Fußgängerzonen. Und dies sind unsere ganz persönlichen Erlebnisse vom Verkaufsplatz. Persönlich, bewegend und manchmal lustig erzählen unsere Verkäufer:innen Ihre Geschichten vom Verkaufsplatz. 

Musik

Münchens »Sportfreunde Stiller« werden nächstes Jahr 30. Sie freuen sich, albern rum und wirken doch nachdenklich. Ein Gespräch über die Segnungen und Herausforderungen des Miteinander, über unseren überhitzten gesellschaftlichen Diskurs – und warum die Demokratie uns jetzt braucht.

Straßenkinder

Im Frühjahr 2026 soll in Berlin eine Einrichtung ihre Türen öffnen, die im ganzen Land ihresgleichen sucht: das Straßenkinderhaus BUTZE. Hilfsangebote bündeln, erweitern, verbessern lautete das Credo des initiierenden Vereins. In sieben Stockwerken sollen junge Wohnungslose auf insgesamt 3.650 Quadratmetern alles finden, was sie brauchen, um bestmöglich auf der Straße zu überleben und zeitnah davon wegzukommen. Gibt es vergleichbare Projekte in unserem Lesergebiet? Wir haben uns umgehört.

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