Aktuelle Ausgabe

Was man braucht zum Glück? Und was das überhaupt ist? Das hat uns der Neurowissenschaftler Prof. Tobias Esch erzählt. Außerdem im Heft: Hitze, die töten kann. In wenigen Jahrzehnten in niedersächsischen Sommern. Wenn man nix tut. Klimaanpassung der Städte steht an. Wie das geht? In der Juni-Asphalt. Dazu Weltenbilder, Verkäuferporträt,  Kulturtipps, Literaturtipps. Lesenswert!
 

Erkenntnisse über Glück

Professor Tobias Esch mag die Zuschreibung „Glücksforscher“ zwar nicht, aber er hat spannende Ansichten über Burn-Out, Zufriedenheit und Unglücklichsein gewonnen – und darüber, wie die Dimension von Sinn und Bedeutung unser Verständnis von Gesundheit revolutionieren könnten.

Foto: Volker Macke
Foto: iStock

Sonne satt

„Deutschland ist für den Katastrophenfall durch mögliche große Hitzewellen nicht gerüstet“, warnte unlängst der Lancet Cowntdown Policy Brief. Lancet ist die renommierteste medizinische Fachzeitschrift der Welt. Die Warnung ist drastisch: Wenn Deutschland nichts tut, dann sterben in den nächsten Jahrzehnten Tausende in der Hitze der Städte.

Gefahr für Obdachlose

Obdachlose sind wie Alte. Nur viel jünger. Wer nach längerer Zeit auf der Straße 43 Jahre alt ist, ist in einem gesundheitlichen Zustand, der dem eines durchschnittlichen 85-Jährigen mit Wohnung entspricht, so eine neue britische Studie. Sie haben oft kranke Herzen, schlecht heilende Wunden und Infektionen, atmen schlecht, Organe sind geschädigt. Hitzewellen können für sie wie für alte Menschen gleichermaßen tödlich sein.  

Foto: REUTERS/Guglielmo Mangiapane

Hinweis in eigener Sache:

Guter Journalismus und
soziale Arbeit kosten Geld.

Für eine Spende wären wir dankbar.