Die aktuelle Ausgabe von Asphalt steht unter dem Titel „Umbruch“ und beschäftigt sich mit Wandel und Veränderungen. Wieder prägen drei Themen das Heft: Dominik Bloh erzählt von seiner Jugend auf der Straße und dem Ankommen in einem Zuhause. Wir blicken auf die Frage, ob die Abschaffung der Förderschule „Lernen“ einen Bildungsbruch darstellt, und rücken außerdem die Demokratiebildung in den Mittelpunkt.
Die Beiträge zeigen unterschiedliche Perspektiven auf Jugend und Unsicherheiten im Leben. Sie erzählen von persönlichen Erfahrungen, gesellschaftlichen Entwicklungen und wie auch in dieser Ausgabe – von der Frage, welche Rolle solidarische Strukturen in einer Stadt, in der Bildungspolitik und in unserer Demokratie spielen können.
Im Gespräch berichtet der Autor und Aktivist Dominik Bloh von seinem zweiten Buch und der Zeit des Ankommens nach einem Jahrzehnt auf der Straße. Wie fühlt es sich an, wieder eine Wohnung zu haben, und ab wann werden die eigenen vier Wände wirklich wieder zu einem Zuhause?
Ein weiterer Beitrag greift einen zentralen Punkt der Bildungspolitik auf: Es steht die Frage im Raum, ob die Abschaffung der Förderschule und des Förderzweigs „Lernen“ Inklusion oder Ausgrenzung bedeutet. Die Politik ist sich uneinig, Eltern zeigen sich besorgt. Asphalt berichtet.
Außerdem widmet sich ein Artikel der Jugendarbeit: Wie bilden junge Menschen Demokratie, und wie engagieren sie sich politisch und sozial?
Und natürlich gibt es auch wieder unsere Kulturtipps, Buchtipps, das Rätsel und die Kolumne von Tobi Kunze.
Das Asphalt Magazin erhalten Sie für 3,40 Euro bei unseren rund 240 Verkäuferinnen und Verkäufern auf der Straße und auf den Plätzen.
Wir stehen für Sie vor Läden, Kirchen, Märkte und in Fußgängerzonen. Und dies sind unsere ganz persönlichen Erlebnisse vom Verkaufsplatz. Persönlich, bewegend und manchmal lustig erzählen unsere Verkäufer:innen Ihre Geschichten vom Verkaufsplatz.
Münchens »Sportfreunde Stiller« werden nächstes Jahr 30. Sie freuen sich, albern rum und wirken doch nachdenklich. Ein Gespräch über die Segnungen und Herausforderungen des Miteinander, über unseren überhitzten gesellschaftlichen Diskurs – und warum die Demokratie uns jetzt braucht.
Im Frühjahr 2026 soll in Berlin eine Einrichtung ihre Türen öffnen, die im ganzen Land ihresgleichen sucht: das Straßenkinderhaus BUTZE. Hilfsangebote bündeln, erweitern, verbessern lautete das Credo des initiierenden Vereins. In sieben Stockwerken sollen junge Wohnungslose auf insgesamt 3.650 Quadratmetern alles finden, was sie brauchen, um bestmöglich auf der Straße zu überleben und zeitnah davon wegzukommen. Gibt es vergleichbare Projekte in unserem Lesergebiet? Wir haben uns umgehört.
Hinweis in eigener Sache: