Aktuelle Ausgabe

Im August wird es politisch, denn wir richten den Blick auf die Entscheidungen, die unseren Alltag prägen und auf die Menschen, deren Lebensrealitäten dabei oft zu wenig gesehen werden. Zeit für Politik eben.

Asphalt ist nah dran und fragt: Wie kann eine Stadt allen Menschen gerecht werden? Unsere Stadtguides nehmen die Oberbürgermeisterkandidatinnen und -kandidaten Hannovers sowie einen Kandidaten für das Amt des Regionspräsidenten mit auf einen sozialen Stadtrundgang. Sie berichten aus eigener Erfahrung über Wohnungslosigkeit, Suchterkrankungen und das Leben auf der Straße. Anschließend sprechen wir mit den Kandidierenden über Teilhabe, Wohnungslosigkeit und politische Verantwortung.

Eine Wohnung ist kein Ziel, sondern ein Menschenrecht. Wir schauen auf Housing First und die Frage, wie das Ziel, Obdachlosigkeit bis 2030 zu überwinden, erreicht werden kann.

Wenn das Leben zu teuer wird: Politische Entscheidungen und soziale Kürzungen treffen besonders diejenigen, die ohnehin wenig Spielraum haben. Wir werfen einen Blick auf die Folgen.

Außerdem schreibt eine unserer Verkäuferinnen über Barrierefreiheit und darüber, wo Zugänge im Alltag noch fehlen. Und wir zeigen, warum Hitze für Menschen ohne festen Wohnsitz eine besondere Herausforderung darstellt.

Und natürlich gibt es auch wieder unsere Kulturtipps, Buchtipps, das Rätsel und die Kolumne.

Das Asphalt Magazin erhalten Sie für 3,40 Euro bei unseren rund 240 Verkäuferinnen und Verkäufern auf der Straße und auf den Plätzen.

Wir Stehen

Wir stehen für Sie vor Läden, Kirchen, Märkte und in Fußgängerzonen. Und dies sind unsere ganz persönlichen Erlebnisse vom Verkaufsplatz. Persönlich, bewegend und manchmal lustig erzählen unsere Verkäufer:innen Ihre Geschichten vom Verkaufsplatz. 

Musik

Münchens »Sportfreunde Stiller« werden nächstes Jahr 30. Sie freuen sich, albern rum und wirken doch nachdenklich. Ein Gespräch über die Segnungen und Herausforderungen des Miteinander, über unseren überhitzten gesellschaftlichen Diskurs – und warum die Demokratie uns jetzt braucht.

Straßenkinder

Im Frühjahr 2026 soll in Berlin eine Einrichtung ihre Türen öffnen, die im ganzen Land ihresgleichen sucht: das Straßenkinderhaus BUTZE. Hilfsangebote bündeln, erweitern, verbessern lautete das Credo des initiierenden Vereins. In sieben Stockwerken sollen junge Wohnungslose auf insgesamt 3.650 Quadratmetern alles finden, was sie brauchen, um bestmöglich auf der Straße zu überleben und zeitnah davon wegzukommen. Gibt es vergleichbare Projekte in unserem Lesergebiet? Wir haben uns umgehört.

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