Aktuelle Ausgabe

Angst ist nur ein bedingt guter Ratgeber. Sagt der berühmteste Angstforscher im Interview. Auf Angst setzen auch die, die Triggerpunkte gezielt nutzen, um die Gesellschaft zu spalten. Doch Kritik in der Sache ist nötig. Insbesondere beim Kernthema Wohnungsbau. Das alles im Februar-Asphalt. Dazu Weltenbilder, Verkäuferporträt,  Kulturtipps, Literaturtipps, und Stargeiger Daniel Hope im ausführlichen Asphalt-Gespräch.

Gemeinsinn? Gespalten!

Eigentlich ist Einigkeit. In den Grundwerten. Aber Gendersterne, Tempolimit, Bauernjammer und Lastenfahrrädern trennen die Gesellschaft mehr als nötig. Neu dabei:  Politische Akteure versetzen Menschen ganz gezielt in Empörung und Wut. „Sie zielen auf Menschen, die eine offene Position vertreten, beim Triggerpunkt dann aber sagen: Das geht mir zu weit. So erreichen Rechtspopulisten die Mitte.“ Wissenschaftler Thomas Lux über die zerstörende Kraft von sogenannten Triggerpunkten.

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Die Angst vor Fremden

Die Gemeinde Upahl wurde bundesweit bekannt durch ihre Ablehnung, Geflüchteten aufzunehmen. In dem 500 Seelendorf sollten 400 Geflüchtete unterkommen. Rechte Populisten nutzten die angeborene Angst der Menschen vor fremd aussehenden Zuwanderern für ihre Zwecke aus, sagt der Göttinger Angstforscher Borwin Bandelow und rät: „An der primitiven Fremdenangst lässt sich nichts ändern. Aber Politiker dürfen die realen Gefahren, die durch Zuwanderung entstehen, nicht einfach abtun.“

„Turbo-Mieten“ für Sozialwohnungen

Befeuert der Staat mit seinem Missmanagement in der Wohnungspolitik die aktuelle schwindelerregende Mietpreisspirale? Solch Fazit legt eine neue Studie nah. Vorgestellt von einem „Bündnis Soziales Wohnen“ setzt die Untersuchung erstmals die Abwärts-Entwicklung am Sozialwohnungsmarkt  (Grafik) ins Verhältnis zu den Wohnkosten für Bürgergeldempfänger. 20 Milliarden Euro, die so nicht sein müssten.     

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