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Essen auf neuen Rädern

Hannover. Immer Samstags verköstigt der Franziskus-Treff aus Hannover-Vahrenheide obdachlose und arme Menschen im Zentrum von Hannover. SpenderInnen haben der Organisation zu diesem Zweck jetzt einen neuen Bulli finanziert. Der alte Bulli war nach 12 Jahren zunehmend reparaturanfällig und hinfällig, den Anforderungen einfach nicht mehr gewachsen. „Der neue Bulli dient gewissermaßen als wichtige tragende „mobile Brücke“ zwischen unserem Kirchenort in Vahrenheide und dem Ort der Beköstigung im Zentrum Hannovers“, so Klaus Bothe, vom Förderverein St Franziskus. Realisiert werden konnte der Ankauf durch die Pfarrei Hl. Geist, durch  zahlreiche kleinere und zwei Großspenden in Höhe von je 10.000 EUR durch die Ricarda und Udo Niedergerke Stiftung und durch Officium e. V. Sein Vorsitzender Adrian Grandt hierzu:“ Mit unserer Arbeit spenden wir den Obdachlosen Hoffnung und Kraft und beweisen ihnen, dass es noch Menschen gibt, die sich um ihr Wohlergehen sorgen“. „Die Zahl wohnungs- und obdachloser Menschen ist durch die Pandemie weiter gestiegen“, ergänzt Ricarda Niedergerke. „Wenngleich es keine belastbaren Zahlen hierzu gibt, sehen wir die Verelendung doch auf Schritt und Tritt in unserer Stadt“.  Der Franziskus-Treff, schreibt Pfarrer Richter, hat vor etwa 17 Jahren mit einem Bollerwagen, der von 2 Helferinnen und Helfern mit der Üstra zum Hauptbahnhof transportiert wurde, seinen Anfang gehabt. Die Verteilung steigerte sich von Jahr zu Jahr, so dass seit etwa 12 Jahren mit einem Bulli die Lebensmittel zum Hauptbahnhof transportiert werden. Inzwischen ist der Helferkreis auf 25 Personen angewachsen, die den Samstageinsatz, zwischen vier und sechs Personen, beginnend um 10.00 Uhr im Pfarrheim vorbereiten. Bei diesen Einsätzen werden auch immer wieder Jugendliche aus der Gemeinde  eingesetzt oder auch Personen, die vom Gericht Sozialstunden als Auflagen erhalten. MAC / Fotoquelle: U. Niedergerke

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