Hannover. Protest-Aktion der Landesarmutskonferenz Niedersachsen: Klaus-Dieter Gleitze, Geschäftsführer der LAK, stand anlässlich des Weltarmutstages (jährlich 17. Oktober) mit einem Eisblock vor dem Landtag. Der Eisblock soll die „Soziale Kälte“ darstellen, die sich laut der LAK durch unsere Gesellschaft zieht. Im besten Fall soll sie genauso schnell schmelzen, „denn morgen ist der Eisblock nicht mehr da,“ so Gleitze. Sinnbildlich gemeint ist damit die Gesellschaftliche Ignoranz Bedürftigen gegenüber: Menschen mit wenig Geld müssen fast ihr komplettes Einkommen für Nahrung und Energie ausgeben – eine Katastrophe im Hinblick auf die drohende Energiekrise. Rot-Grün plane zwar, mit der sogenannten „Gießkanne“ allen in der Gesellschaft – Armen wie auch Reichen – Geld für Notwendiges zur Verfügung zu stellen, aber Gleitze findet das unfair. Seine Forderungen: Die „Superreichen“ sollen mehr zahlen, statt auch noch Geld zu bekommen. Man solle sich lieber auf die Bedürftigen konzentrieren. Für den 22. Oktober ist eine große Demonstration in der Innenstadt von Hannover geplant, „um die ‚Gießkanne‘ zu stoppen“. Die LAK ist ein Lobby-Netzwerk von Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Kinderschutzbund, Berufsverbänden der Sozialen Arbeit und anderen. WB


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